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Die KAMAG Transporttechnik

Die KAMAG Transporttechnik hat ihren Sitz in Ulm an der Donau im Süden Deutschlands. Schwerpunkt von KAMAG ist die Herstellung von Industriefahrzeugen, Modultransportern und Fahrzeugen für die Terminallogistik mit 240 Mitarbeitern auf einer Firmenfläche von 45.000 m².

Gegründet wurde die KAMAG Transporttechnik 1969 in Karlsdorf-Neuthard mit der Idee, Schwertransporte von der Schiene auf die Straße zu verlagern. Ein Jahr später erfolgte der Umzug ins Donautal nach Ulm, dem heutigen Unternehmenssitz. Zu den ersten Produkten gehörten Spezialfahrzeuge für Schiffswerften und Stahlwerke. Große internationale Erfolge, vor allem in Asien, erzielte das wachsende Unternehmen mit den ab 1975 angebotenen koppelbaren Werfttransportern. Ab 1979 lieferte KAMAG die bereits seit 1971 entwickelten Fahrzeuge auch an die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA.

Innerhalb der TII Group ist die KAMAG Transporttechnik heute Kompetenzzentrum wenn es Industriehubtransporter, Stahlwerksfahrzeuge, modulare selbst angetriebene Transporter und Fahrzeuge für die Terminallogistik geht.

 

IMPULSE FÜR DIE INDUSTRIE

Der Wechselbrückenhubwagen KAMAG Wiesel ist für den internen Transport von Wechselbehältern aller Baugrößen konzipiert. Das Multitalent bringt beim Umschlag von Wechselbrücken unter härtesten Bedingungen volle Leistung und spart so Geld und viel Zeit ein. Zu den Wiesel-Kunden zählen namhafte Logistikunternehmen, Versandhäuser, diverse Post- und Industrieunternehmen sowie zahlreiche KEP-Unternehmen (Kurier-, Express-, Paketdienste). Durch seinen hydrostatischen Fahrantrieb ist das KAMAG Wiesel äußerst wartungsarm. Die hohe Servicefreundlichkeit wird durch die Verwendung von Großserienbauteilen und -komponenten erreicht, wobei der Kraftstoffverbrauch im Wettbewerb Maßstäbe setzt. Damit ist das „Wiesel“ unverzichtbarer Bestandteil einer effizienten Hoflogistik. Mit dem KAMAG Wiesel hat die KAMAG Transporttechnik einen neuen Standard im Markt gesetzt und sich als Marktführer etabliert.

Um den steigenden Anforderungen der Stahlwerke in punkto Lademenge, -höhe und Ladezeit gerecht zu werden, entwickelte die KAMAG Transporttechnik 2013 ihren bisher größten Schlackentransporter auf U-Rahmen Basis. Das 82 Tonnen wiegende Schwergewicht ist 11,9 Meter lang, 7,7 Meter breit, 4,3 Meter hoch und kann bis zu 130 Tonnen Nutzlast transportieren. Der einachsige Triebkopf zieht den 5,8 Meter langen und 4,35 Meter hohen Schlackenkübel mit einem Fassungsvermögen von 45 m³ und wurde von KAMAG neu entwickelt, um die immer größer werdenden Nutzlasten problemlos transportieren zu können. Schlackentransporter in U-Rahmen-Bauweise werden für das Handling von Schlackenkübeln bei eingeschränkten Höhen, z.B. beim Durchfahren von Hallentoren eingesetzt und zeichnen sich durch kurze Umsetzzeiten und eine niedrige Fahrhöhe aus. Dieser Bautyp wird in modifizierter Form ebenfalls für den Flüssigstahltransport eingesetzt.

Die leistungsstarken Modultransporter K 24 von KAMAG werden für das Umsetzen großer Industrieanlagen, den Transport kompletter Brücken oder anderer Großbauteile eingesetzt. Lasten von 10.000 bis 15.000 Tonnen sind dabei heute keine Seltenheit mehr. Auch im Schiffbau wird zunehmend auf Modultransporter zurückgegriffen. Je nach Gewicht der zu transportierenden Schiffsteile lassen sich genau auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Kombinationen konfigurieren. Der hydrostatische Fahrantrieb macht die Schwerlasteinheiten zu kraftvollen, aber dennoch präzise steuerbaren Fahrzeugen.