TII KAMAG stellt eine neue Generation des KAMAG SlagPotCarrier (SPC) vor und entwickelt damit sein bewährtes Transportkonzept für den Einsatz in Stahlwerken konsequent weiter. Das neue Modell adressiert gezielt die Anforderungen im Nutzlastsegment von 60 t bis 100 t in der U-Rahmen-Variante sowie von 40 t bis 120 t in der Plattform-Ausführung und ersetzt die bisherigen Fahrzeuge dieser Klasse.
Triebkopf als plattformübergreifendes Kernmodul
Im Mittelpunkt der Überarbeitung steht der umfassend weiterentwickelte Triebkopf als zentrales Kernmodul des SPC. Der kundenspezifische Nachläufer bleibt weiterhin anwendungsspezifisch ausgeführt. Für höhere Nutzlastbereiche bis 170 t bleibt die etablierte große Triebkopfkonstruktion von TII KAMAG unverändert Bestandteil des Portfolios.
Optimierte Kabine für bessere Sicht und Ergonomie
Ein wesentlicher Fokus der neuen Generation liegt auf der überarbeiteten Kabine. Sie bietet dem Fahrer mehr Platz, optimierte Sichtverhältnisse auf Arbeitsumfeld und Last sowie ein klar strukturiertes Bedienkonzept. Der ergonomisch gestaltete, treppenartige Aufstieg erleichtert den sicheren Zugang zur Kabine im täglichen Betrieb. Ergänzend dazu tragen eine verbesserte Kabinen- und Sitzfederung dazu bei, die Belastung für den Fahrer auch bei langen Schichten im anspruchsvollen Stahlwerksumfeld zu reduzieren.
Verbesserte Wartungs- und Servicezugänglichkeit
Auch die Service- und Wartungszugänglichkeit wurde für das neue SPC‑Modell überarbeitet. Zentrale Komponenten wie Motor-Kühleinheit und Schaltschrank sind deutlich leichter erreichbar. Das neu strukturierte Filtersystem mit elektrischer Verschmutzungsanzeige unterstützt eine zustandsorientierte Wartung und trägt dazu bei, Standzeiten zu minimieren und die Verfügbarkeit der Fahrzeuge planbar zu erhöhen.
Weiterentwickelte Sicherheitsarchitektur
Im Bereich Sicherheit wurde die Fahrzeugarchitektur weiter geschärft. Die Bauweise des Triebkopfs schließt nahezu bündig mit der Kabine ab, wodurch Sichtlinien verbessert und potenzielle tote Winkel reduziert werden. In Kombination mit dem sicheren Zugang über den treppenartigen Aufstieg entsteht ein insgesamt erhöhtes Sicherheitsniveau für den Einsatz im komplexen Stahlwerksbetrieb.
Kompaktere Bauweise für enge Stahlwerkslayouts
Ein besonderes Merkmal der neuen Generation betrifft die U‑Rahmen‑Variante. Durch konstruktive Anpassungen entsteht ein deutlich kürzeres, kompakteres Fahrzeug, das speziell für ältere und räumlich enge Stahlwerkslayouts geeignet ist. Diese Ausführung ermöglicht präzise Manöver auf engem Raum und erweitert damit die Einsatzmöglichkeiten in Werksbereichen mit begrenzter Infrastruktur.
„Wir entwickeln unsere Fahrzeuge immer aus der Anwendung heraus. Die neue SPC-Generation ist ein gutes Beispiel dafür: Sie greift konkrete Anforderungen aus dem Stahlwerksalltag auf und übersetzt sie in eine kompaktere, sicherere und wartungsfreundlichere Lösung.“ erklärt Jochen Samulski, Technikleiter Metallurgy & Special Vehicles bei TII KAMAG.
Optionale Ausstattung
Optional kann das neue SPC-Modell mit zusätzlichen Ausstattungen wie erweiterten Beleuchtungspaketen, Feuerlöscheinrichtungen oder Reifendruckkontrollsystemen ausgerüstet werden. Damit lässt sich das Fahrzeug gezielt auf die jeweiligen Anforderungen im Stahlwerksumfeld abstimmen.
Mit der neuen Generation des SlagPotCarrier setzt TII KAMAG die kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Lösungen für den innerbetrieblichen Schwerlasttransport fort. Das Modell ist ab sofort verfügbar und bietet insbesondere durch die kompaktere U-Rahmen-Variante erweiterte Einsatzmöglichkeiten in bestehenden Stahlwerksumgebungen. Die Auslieferung der ersten Einheiten ist bereits für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
























