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17.12.2019

SCHEUERLE Fahrzeugfabrik ist Innovationsführer Green Technology:

F.A.Z.-Institut zeichnet das Unternehmen der TII Group aus

  • SCHEUERLE bekommt Titel gleich in drei Technologiekategorien
  • SCHEUERLE ist einzige Nennung in der Kategorie „Fahrzeuge allgemein“

Die SCHEUERLE Fahrzeugfabrik ist vom renommierten F.A.Z.-Institut gleich in drei Kategorien zum „Innovationsführer Green Technology“ gekürt worden. Die Bemühungen von Management und Mitarbeitern werden damit für ihr großes Verantwortungsbewusstsein für die Erfordernisse von Umwelt und Klima geehrt. Basis für die Auszeichnung ist die Analyse der Patente eines Unternehmens, die Bezüge zu grünen Technologien aufweisen.

Die SCHEUERLE Fahrzeugfabrik, ein Unternehmen der Transporter Industry International Group (TII Group) der Heilbronner Unternehmerfamilie Otto Rettenmaier, ist „Innovationsführer Green Technology“. Mit diesem prestigeträchtigen Titel hat das renommierte F.A.Z.-Institut, ein Unternehmen der Verlagsgruppe Frankfurter Allgemeine Zeitung, den Fahrzeugbauer aus Pfedelbach ausgezeichnet. Grundlage dafür ist eine wissenschaftliche Studie des Forschungsinstituts Prognos im Auftrag des F.A.Z.-Instituts. „Die Wirtschaft befindet sich in einer grünen Transformation. Das ist auch auf das Verantwortungsbewusstsein im Management eines Unternehmens zurückzuführen. SCHEUERLE gehört in diesem anspruchsvollen Umfeld zur Spitzengruppe“, lobt das F.A.Z.-Institut.

SCHEUERLE behauptet sich im Umfeld von Großkonzernen
Die Forscher bewerteten SCHEUERLE gleich in drei technischen Kategorien als „Innovationsführer Green Technology“: „Kraft- und Arbeitsmaschinen“ und „Technologien oder Anwendungen zur Minderung des Klimawandels“, in denen sich das Unternehmen mit Sitz in Pfedelbach unter anderem im Umfeld von namhaften Großkonzernen behauptet. In der Kategorie „Fahrzeuge allgemein“ ist SCHEUERLE sogar der einzige Ausgezeichnete!

„Grüne Patente“ bilden Basis für die Bewertung
Basis für die Analyse bilden die Patentierungstätigkeiten von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die Patente bieten laut F.A.Z.-Institut ein einmaliges, hochgradig differenziertes Bild über die Art und den technologischen Bereich der Innovation und ihrer Erfinder. Im Rahmen der Studie haben die Forscher sämtliche Patentfamilien weltweit der vergangenen zehn Jahre untersucht. Insgesamt haben die Wissenschaftler 1.878 Patentanmeldungen in Deutschland tätiger Unternehmen analysiert. Auf Basis etablierter Metriken haben sie dann die Innovationsführerschaft der Patentanmelder und ihre Forschungsaktivitäten für 500 Technologie- und Wissensgebiete bewertet anhand der Einträge in die Worldwide Patent Statistical Database (PATSTAT) des Europäischen Patentamtes. Mehr als 3.700 Unterteilungen des Patentklassifikationssystems mit Bezügen zu „grünen Technologien“ haben sie dazu ausgewertet.

Innovationsführer prägen ihr Produktsegment erheblich
Laut den Forschungspartnern sind Innovationsführer besondere Unternehmen, die sich durch zwei zentrale Eigenschaften charakterisieren lassen: ihre Innovationen beeinflussen das entsprechende Innovationsfeld erheblich und sie führen dort den Innovationswettbewerb an.

Neuartigkeit einer Erfindung und Einfluss auf andere Unternehmen bewertet
Für die Wertung im Segment Innovationsführerschaft war ausschlaggebend, wie oft das Patent in anderen Anmeldungen zitiert wurde, was ausdrückt, wie sehr eine Erfindung andere Firmen bei Forschung und Entwicklung beeinflusst hat.

Grüne Patente für die Windkraftindustrie
Fahrzeuge von SCHEUERLE kommen häufig dann zum Einsatz, wenn Anlagen zur Produktion von regenerativer Energie errichtet werden. Insbesondere dafür hat SCHEUERLE spezielle Anhänger und Ausstattungen entwickelt, um schon den Transport von Bauteilen solcher Anlagen möglichst effizient, klima- und umweltverträglich abzuwickeln. Das neue Produkt RotorBladeTransportSystem (RBTS), mit dessen Hilfe sich auch Rotorblätter von Windkraftanlagen mit einer Länge von mehr als 70 Meter befördern lassen, ist nur ein Beispiel dafür.

RBTS besteht neben dem Rotorblattadapter, mit dem der Windflügel aufgenommen wir aus zwei Transportmodulen, wobei das selbstragende Rotorblatt als verbindendes Element dient. Ist das Bauteil abgeliefert, lassen sich Vor- und Nachläufer des RBTS so aneinander kuppeln, dass sie als ein Anhänger von nur einer Zugmaschine abtransportiert werden können. Auch ein Begleitfahrzeug ist aufgrund der kompakten Maße dieser Vor-Nachläufer-Kombination nicht nötig. So trägt SCHEUERLE aktiv dazu bei, dass möglichst wenig CO2 und Schadstoffe beim Transport von Bauteilen für die Windenergieindustrie ausgestoßen werden.

Ein weiteres „grünes Patent“ ist der Schwungmassenspeicher. Eine mit hoher Drehzahl rotierende Schwungmasse speichert Energie und kann diese bei Bedarf auch wieder an ein rotierendes System wie ein Getriebe abgegeben. So spart es Antriebskraft ein, die ansonsten von zum Beispiel einem Dieselmotor aufgebracht werden müsste. Wegweisend sind auch die rein elektrisch angetriebenen und damit emissionsfreien Transportlösungen von SCHEUERLE wie die Selbstfahrer der Baureihe SPMT light (Self Propelled Modular Transporters) und der rein elektrisch angetriebene E-Wiesel für die Hoflogistik von Speditionen beziehungsweise Catering-E-Wiesel, ein Logistikfahrzeug zur Versorgung von Flugzeugen auf dem Vorfeld zum Beispiel mit Mahlzeiten für die Fluggäste.

Bereits zweite Auszeichnung für herausragende Ingenieursleistung
Die Auszeichnung „Innovationsführer Green Technology“ ist bereits die zweite Auszeichnung, die das F.A.Z.-Institut in diesem Jahr an SCHEUERLE vergeben hat. Mitte des Jahres hatte das Institut die Auszeichnung „Deutschlands Innovationsführer“ an SCHEUERLE vergeben. Hier wurde die Innovationskraft eines Unternehmens über alle Innovationsgebiete hinweg bewertet. SCHEUERLE setzte sich hier unter einer Gesamtheit von 33.000 untersuchten Unternehmen durch.


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