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21.06.2022

Keine Energiewende ohne Spezialtransporte

Transporter der TII Group leisten unverzichtbaren Beitrag. Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. F. J. Radermacher spricht auf der bauma am Stand der TII Group

Klimaneutralität bis Mitte des 21. Jahrhunderts ist nötig, um die Lebensqualität auf der Erde zu erhalten. Dieses Ziel lässt sich nur mit Hilfe von umweltfreundlichen Energien (Low Carbon Energien) erreichen. Der dafür notwendige Anlagenbau erfordert Spezialtransporte. Die TII Group trägt mit ihren Fahrzeugen für die energieerzeugende Industrie zum Gelingen der Energiewende bei. Dass ihre Bedeutung noch weiter steigen wird, erläutert der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz-Josef Radermacher am 26. Oktober auf der bauma am Stand der TII Group.

Das Ziel, Klimaneutralität bis Mitte des 21 Jahrhunderts zu erreichen, ist notwendig, um die Erderwärmung weltweit auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor hierfür ist die Energiewende – also eine zunehmende Absenkung der CO2 Emissionen aus der Energieversorgung. Damit der Umstieg auf erneuerbare Energien wie Windenergie, Photovoltaik und Wasserkraft, aber auch auf Methoden des CO2-Capturing und damit die CO2-neutrale Energieerzeugung gelingt, wird der Um- beziehungsweise Neubau von Kraftwerken und Versorgungsinfrastrukturen notwendig. Das gilt unabhängig davon, wie CO2- Neutralität erreicht wird. Spezialtransporte sind für den Anlagenbau unerlässlich. Mit ihren innovativen, wirtschaftlich effizienten Spezialfahrzeugen unterstützen die Unternehmen der Heilbronner TII Group die Energiewende.

TII SCHEUERLE : erste Wahl beim Manövrieren und Transportieren in der energieerzeugenden Industrie

Aufgrund der vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten der einzelnen Baureihen und wegen der Kombinationsmöglichkeiten der Ausrüstungsbestandteile bieten die Fahrzeuge von TII SCHEUERLE der anspruchsvollen Kundschaft unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten. Dabei reicht das Portfolio von Fahrzeugen für leichte Einsätze mit Zuladungen von 36 Tonnen bis hin zu Transporten mit theoretisch unbegrenzter Nutzlast. Das breite Angebot überzeugt die Kunden beim Manövrieren und Transportieren in der energieerzeugenden Industrie. Die selbstangetriebenen Module der Baureihe SCHEUERLE SPMT (Self-Propelled Modular Transporter), deren Nutzlast durch vielfältige Kombinationsmöglichkeiten theoretisch unbegrenzt ist sowie die Module der InterCombi SPE Baureihe sind unverzichtbaren Werkzeuge für die Erneuerbare-Energien-Industrie. Mit Hilfe der vielseitigen Transporter gelangen beispielsweise Bauteile der leistungsstärksten Energieanlagen effizient und sicher ans Ziel. Zu den üblichen Ladungen im Bereich Offshore Windenergie zählen beispielsweise die extrem schweren Tripoden, Gründungspfähle (Monopiles) und Schwerkraftfundamente.

Zukunftsweisende Spezialausrüstung für die Windkraftindustrie

Auf befestigten Wegen und öffentlichen Straßen spielen spezialisierte Systeme wie der Rotorblattadapter der vierten Generation (G4) ihre Stärken aus. Er zeichnet sich durch seine außerordentliche Leistungsstärke aus und kann selbst künftige Rotorblätter mit Längen über 100 Meter sicher und gerade in Verbindung mit dem Schnellwechselsystem effizient befördern und über Hindernisse hinweg schwenken. Das maximale Lastmoment von 900 Metertonnen lässt sich, anders als bei manchen Wettbewerbsprodukten, über den vollständigen Aufstellwinkel von 60 Grad nutzen, so dass sich damit auch noch schwerere beziehungsweise längere Rotorblätter, wie sie für die leistungsstärksten Windkraftanlagen eingesetzt werden, effizient transportieren lassen. Diese Leistungsfähigkeit stellte das System schon während zahlreicher Transporte beim Trier Schwergutlogistiker Steil Kranarbeiten unter Beweis, wobei Rotorblätter von 80 Meter Länge sicher transportiert wurden und den Rotorblattadapter G4 noch nicht an die Grenzen der Leistungsfähigkeit brachten.

Ein weiteres unerlässliches Produkt für die Windkraftindustrie ist das von führenden Fachmedien prämierte Rotorblatttransportsystem (RBTS) von TII SCHEUERLE. Die Kombination mit Nachläufer transportiert alle Rotorblatttypen sicher über weite Strecken und bietet eine außerordentlich hohe wirtschaftliche Effizienz durch die kranlose Aufnahme des Ladeguts und die intelligente Lösung, bei Leerfahrten ohne Sonderzulassung zu fahren. Auch das RBTS ist für aktuelle und kommende Generationen von Rotorblättern bestens geeignet. Das demonstrierte das System eindrucksvoll bei seiner Jungfernfahrt beim Spezialguttransporteur P. Schwandner Logistik + Transport GmbH.

Angebot in allen Nutzlastklassen für den Transport von Transformatoren

Transformatoren sind ein weiterer unverzichtbarer Teil der Energiewende. Anlagen aller Leistungs- und Gewichtsklassen gelangen mit Fahrzeugen von TII SCHEUERLE sicher und wirtschaftlich ans Ziel. Während für den Transport der verhältnismäßig leichten Ausführungen mit Gewichten von weniger als 100 Tonnen auf öffentlichen Straßen die teilmodularen Fahrzeuge der Baureihen EuroCompact zum Zuge kommen, hält die TII für die schwersten Anlagen Fahrzeuge und Selbstfahrer der Baureihen InterCombi und K25 in den Ausführungen PB, SP sowie SPE vor.

TII SCHEUERLE ist „Innovationsführer Green Technology“

Die Innovationskraft der Unternehmen aus der TII Group hat große Strahlkraft. Renommierte Forschungsinstitute haben die TII Group in den vergangenen Jahren immer wieder für ihre innovativen Transportlösungen ausgezeichnet. So darf sich TII SCHEUERLE unter anderem „Innovationsführer Green Technology“ nennen. Das renommierte F.A.Z. Institut prämierte das Unternehmen der TII Group für seine „grünen“ Innovationen im Bereich Fahrzeugbau.

Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. F. J. Rademacher bestätigt: Bedeutung des Schwertransports nimmt durch Energiewende weiter zu

Warum der Schwertransport ein unverzichtbares Element der Energiewende ist und die Bedeutung der Produkte aus der TII sogar noch zunehmen wird, erläutert der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz-Josef Radermacher am Mittwoch, den 26. Oktober, am bauma-Stand der TII Group Unternehmen. Prof. Franz-Josef Radermacher ist CEO des FAW/n (Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung) und hatte den Lehrstuhl für „Datenbanken/Künstliche Intelligenz“ an der Universität Ulm inne. Zudem war der promovierte Mathematiker und habilitierte Wirtschaftswissenschaftler von 2000 bis 2018 Mitglied des Beirats des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Radermacher ist unter anderem Mitglied der Expertenorganisation Club of Rome sowie Vizepräsident und Ehrenpräsident des Senats der Wirtschaft e.V., Vizepräsident des Ökosozialen Forums Europa, und stellvertretender Vorsitzender von Global Energy Solutions e.V. Vor kurzem wurde er in den neu etablierten „Council of Engineers for the Energy Transition“ (CEET) der Vereinten Nationen berufen. Rademacher setzt sich für die gerechte und nachhaltige Gestaltung der Globalisierung und die sogenannte ökosoziale Marktwirtschaft ein. Er gehört zu den geistigen Vätern der Global Marshall Plan Initiative, deren Ziel die Entwicklung der Menschheit auf Grundlage von Gerechtigkeit, Solidarität, Nachhaltigkeit und des Dialogs zwischen den Kulturen ist.

Erfolgreicher Transport: Mit dem SCHEUERLE InterCombi gelangen ca. 80 Meter lange Rotorblätter zum Windpark Flöthe. Mit Hilfe des Rotorblattadapter G4 lassen sich Windflügel bis 900 Metertonnen bis zu 60° anheben und damit jede Engstellen sicher nehmen und Hindernisse überschwenken.


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