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16.04.2020

Griff in die Trickkiste –

Kübler befördert 215-Tonnen-Turbine durch München

Stell dir vor, es sind Osterferien, Corona-Krise und du hockst wegen der Ausgangsbeschränkungen zu Hause. Dann haben wir einen TV-Tipp für alle Fans von schweren Nutzfahrzeugen und außergewöhnlichen Schwerlasttransporten.

Das TV-Magazin Rundschau des Senders BR24 zeigt in diesem Clip, wie die Kübler Spedition Mitte März eine 215 Tonnen schwere Gasturbine, die außerdem über fünf Meter breit und hoch ist, für das Heizkraftwerk Süd auf 34 SCHEUERLE InterCombi Achslinien quer durch München befördert hat. Mit von der Partie: der bekannte Schwerlastexperte und Fahrer der Kübler Spedition Frieder Saam.

Die Kraftwerkskomponente war Teil eines Komplettauftrags aus zwei dieser Turbinen sowie zwei Generatoren, wovon jeder 177 Tonnen auf die Waage bringt. Um die Turbine zum Kraftwerk zu bekommen, musste das Kübler-Team tief in die Trickkiste greifen, den die Innenstadt von München ist nahezu komplett unterkellert und zahlreiche Brücken auf dem Weg sind marode. Daher musste die Last auf viele Achsen verteilt werden. Etappenweise war es nötig, die Achslasten sogar noch unter zwölf Tonnen zu drücken.

Die Planungen für die Tour dauerten laut Kübler mehrere Monate. Die Spezialisten der Schwergut-Spedition mussten 50 Brücken, Tiefgaragen, U-Bahnhöfe und unterirdische Ladenpassagen auf ihre Tragfähigkeit hin untersuchen. Deswegen hatten selbst Branchenexperten zunächst geurteilt, dass der Auftrag unmöglich auszuführen sein. Gut, wenn man da einen Partner wie die Fahrzeugfabrik SCHEUERLE aus Pfedelbach an seiner Seite weiß. Kübler griff für den Transport auf 34 InterCombi Achslinien von SCHEUERLE zurück. Die Fahrzeugfabrik aus Pfedelbach musste aufgrund der Zuggesamtlänge von bis zu 90 Meter bei 6,4 Meter Breite jedoch die Träger der Hubhebel-Kesselbrücke verlängern, um weiterhin ein Durchschwenken bei Kurvenfahrten und zugleich den Einsatz mit einer zweiten Brücke im Fuhrpark, die Kübler aufgrund der großen Qualitäten der Produkte „made in Pfedelbach“ zwischenzeitlich ebenfalls beschafft hatte, zu gewährleisten - und das Ganze dann auch noch unter immensem Zeitdruck.

Nur zehn Wochen dauerte es von der Idee über die Konstruktion und Fertigung der Träger bis zum Transport. Einmal mehr eine rekordverdächtige Leistung der Spezialfahrzeug-Experten von SCHEUERLE. Das bestätigt auch Felix Mangold, technischer Leiter der Kübler Spedition: „Diese Arbeitsweise ist schon etwas ganz Besonderes“. Zudem lobt Mangold die Beweglichkeit der InterCombi Transportplattformen: „Wir sind mit den Abmessungen dieses Transports am Limit und auch das Gewicht bewegt sich an der Belastungsgrenze.“ „Wir haben in der Innenstadt Probleme mit der Länge des Transports, mit der Breite und mit dem Gewicht – eigentlich mit allem“, bestätigte dann auch Frieder Saam dem TV-Reporter. Nur nicht mit SCHEUERLE!


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